Richtig viel ist von der einstigen mittelalterlichen Baumasse der Burg Kipfenberg nicht mehr übrig. Allerdings ist das heutige Erscheinungsbild sehr eindrucksvoll und markant, denn es treffen wenige Reste der Architektur des 12./13. Jahrhunderts auf die verklärte Burgenromantik des beginnenden 20. Jahrhunderts aufeinander. Die Burg Kipfenberg  thront auf einem 430 Meter hohem Bergsporn über der Marktgemeinde Kipfenberg und dem Altmühltal.

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Lage & Infos Burg Kipfenberg

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Beschreibung

Die eindrucksvolle Burg Kipfenberg war ursprünglich eine romanische Anlage. Ihr Bering ist trapezförmig aufgebaut. Der romanische Bergfried misst 16 m in der Höhe, hat eine Seitenlänge von 7 m und eine Mauerdicke von 2 m. Zugang zum Bergfried hatte man über eine Tür in 10 m Höhe. Der Bergfried hat einen quadratischen Grundriss. Markant macht ihn allerdings erst der Stufengiebel.

Ein gotischer Zwingturm und der gotische, dreigeschossige Hexenturm, sind weitere Türme der Burg Kipfenberg. Die Vorburg ist durch einen Halsgrabe von der Kernburg abgetrennt. Die Kernburg war nur über eine Brücke erreichbar. Die Burgkapelle bzw. deren Anbau befindet sich gut sichtbar auf einer Felsnase. Die Ringmauer der Kernburg hat eine Stärke von 1,45 m. Ringmauer, Torbau und der umgebaute Bergfried, sind die einzigen Burgkomponenten, die noch zur ursprünglichen Baumasse gehören.

Überwiegend ist die Burg Kipfenberg als Wiederaufbau aus dem 20. Jahrhundert auf den Resten einer mittelalterlichen Ruine aufgesetzt wurde. Die Rekonstruktion aus verklärter Burgenromantik des 19./20. Jahrhunderts, nötigt sogar Burgenkennern einen zweiten Blick ab.

Historie

Die erste Bauphase der Burg Kipfenberg wird auf das späte 12. Jahrhundert datiert. Andere Quellen tendieren auf das Jahr um 1200. Der Besitz der Burg lag im 13. Jahrhundert bei den Kropf/Struma, die ihren eigentlichen Stammsitz bei Weißenburg hatten. Eine Linie dieser Familie nannten sich ab ca. 1277 nach Kipfenberg.

Erwähnt wurden die von Burg Kipfenberg doch bereits um 1266. Die Burg und die zugehörigen Höfe wurden 1301 an den Hochstift Eichstätt verkauft. Seit dem war die Burg Kipfenberg Sitz eines Pflegamtes. Auch wurde die Burg durch die Eichstätter Bischöfe im 14. Jahrhundert aufgrund von Geldnot, mehrmals verpfändet.

Zwischen 1365 und 1415 wurde die Burg durch den Eichstätter Bischof Raban – Truchseß von Wilburgstetten und Friedrich IV. Graf von Öttingen, verstärkt und weiter ausgebaut. Der Bauernkrieg um 1525 kann der Burg Kipfenberg nichts anhaben. Und schon zwischen 1560 und 1590 wurde die Vorburg und das Torhaus weiter befestigt. Auch zwischen 1612 und 1636 wurde die Burg weiter verstärkt. Somit war auch während des Dreißigjährigen Krieges für die Burg Kipfenberg keine große Gefahr im Verzug.

Über die Jahrhunderte nagte der Zahn der Zeit an der Bausubstanz der Burg, so dass um 1836 die Burg auf Abbruch verkauft wurde. Um 1896 war von der einst so stark befestigten Burg nur noch der Bergfried erhalten. Die Berliner Familie Taeschner, die die Burg um 1914 erwarb, ließ diese von dem Baumeister von Kaiser Wilhlem II., Bodo Ebhardt, rekonstruieren. Dieser Nachbau wurde gegen 1925 fertiggestellt.

Bilder zur Burg Kipfenberg

Literatur

  • Burgen und Schlösser – Kreis Eichstätt vom Landkreis Eichstätt – Ausgabe 1981
  • Burgen und Schlösser in Bayern von Michael Weithmann – ISBN: 3-85326-175-2
  • Burgen des Deutschen Mittelalters von F. W. Krahe – ISBN: 3-86047-219-4
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Burg Michelsberg: Ostansicht des ehem. Bergfrieds.
Burg Michelsberg – Kreis Eichstätt

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