Zwar befindet sich Schloss Goldeck (Goldkronach) in Privatbesitz, dennoch kann man einen guten Eindruck im Vorbeigehen von der Straße aus gewinnen. Durch seine dreigeschossigen Kastenform, fällt der Bau sofort ins Auge. Vor allem ist der Muschelkalkfels im Kellergewölbe eine Besonderheit, denn dieser stammt aus dem Mittleren Trias.

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Lage & Infos Schloss Goldeck

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Beschreibung

Schloss Goldeck ist ein gleichmäßiger Rechteckbau mit drei Stockwerken. Zudem trägt es ein Walmdach. Das heutige Erscheinungsbild rührt von dem Wiederaufbau des 16. Jahrhunderts. Reste einer Ummauerung des Schlosses ziehen sich von der Ost-, Nord- und Westseite. Im Westen des Areals schließt eine gestaltete Gartenanlage an.

Ebenso bildet der Muschelkalkfels eine Besonderheit bildet, der in den die Kellergewölbe des Schlosses getrieben wurden. Zumal dieser stammt aus dem Mittleren Trias. Also aus der Zeit vor 241 bis 235 Millionen Jahren und er liegt nicht horizontal, sondern strebt fast vertikal empor. Grund dafür ist die sog. Fränkische Linie, an der sich zwei Schichten übereinander schoben: Die Schicht des Fichtelgebirges schob sich über die Deckschicht.

Das Schloss Goldeck und der geologisch besondere Keller, sind nur im Rahmen von verschieden Veranstaltungen begehbar.

Historie

Schloss Goldeck wurde erstmals um 1342 urkundlich erwähnt. Existiert haben muss es bereits davor, da die Grafen von Orlamünde bereits vor 1336 als Besitzer galten. Danach fiel der Besitz am Schloss an die Burggrafen von Nürnberg. Ab 1342 hielten die Herren von Laineck – ehemals Miniterialen der Meranier – Besitz an Schloss Goldeck.

Im Jahr 1559 brannte das Schloss ab, wurde jedoch wieder aufgebaut. Im 17. und im 18. Jahrhundert wurde das Schloss weiter aus- bzw. umgebaut. Seit 1737 befindet sich das Schloss im Besitz der Herren von Wallenrode, einem uralten fränkischen Adelsgeschlecht.

Bilder Schloss Goldeck

Literatur

  • Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth – ISBN: 978-3925361630
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Burg Weißenstein: Markant thront der Bergfried auf dem Granitfelsen im Steinwald.
Burg Weißenstein – Kreis Tirschenreuth

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