Softshell Trino Vest von Arc’teryx

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Das erste mal, als ich eine Weste an hatte, eine Softshell-Weste, war auf der Tour zum Brentenjoch. Ich war da immer ein wenig skeptisch, was Westen angeht. Konnte mich nicht richtig damit anfreunden. Beim Stöbern im Bergzeit-Shop im Westen-Sortiment, stieß ich auf ein paar interessante Exemplare: Die Softshell Trino Vest von Arc’teryx.

Übersicht

  • Material: P50k Windstopper® (100% Polyester), Vistrasari® (90% Polyester, 10% Elasthan)
  • Schnitt: anatomischer Schnitt zur besseren Wärmespeicherung
  • Ausstattung: Windschutzleiste Reißverschluss, 2 Rückentaschen mit Audio Port für MP3-Player, Reflektorstreifen
  • Pflege: Waschmaschine (30°), Trommeltrockner, Bügeleisen geeignet, kein Weichspüler
  • Gewicht: 295 g
  • Einsatzgebiet: Alpinsport, Radsport, Trekking, Freizeit
  • Preis: 149,95 EUR (UVP)
Optimale Passform - Shoftshell Trino Vest von Arc'teryx

Was ist Softshell eigentlich?

Softshell bezeichnet Funktionsoberbekleidung im Sportbereich, die atmungsaktiv, elastisch und wasserabweisend ist. Sie besteht aus zwei bis drei Schichten. Die Außenschicht ist dabei sehr widerstandsfähig und besitzt eine isolierende Funktion. Das Material besteht aus Fasern wie Polyester, Polyamid oder Polypropylen. Das Innenfutter der Softshellbekleidung speichert Wärme und sorgt für angenehmes Klima.

Softshell hat sich seit einiger Zeit schon im Outdoorbereich als Alternative zur Kombi von Fleece und Regenschutz durchgesetzt. Die Vorteile dieser Bekleidung liegt im geringen Gewicht und ihrer hohen Funktionalität im Bereich des Regenschutzes, der Wärmeisolation und der Winddichtigkeit. Allerdings ist der Regenschutz sehr begrenzt. Leichter Regen mag eine Weile abgehalten werden. Bei starkem oder bei Dauerregen können Softshelljacken keinen ausreichenden Schutz bieten.

Die Softshell Trino Vest von Arc’teryx

Als das Paket bei mir zuhause ankommt, war ich schon ziemlich gespannt. Schnell den Karton aufgerissen und siehe da, eingepackt in eine Plastikhülle, liegt die schwarze Softshell Weste vor mir. Schnell auspacken und dann halte ich sie in den Händen, hebe sie hoch und begutachte das gute Stück. Schwarz ist sie, hmm. Leicht, vor allen Dingen fällt mir auf wie leicht sie ist. Ich grinse vor mich hin. Bin jetzt kein Ultralight-Hiker, aber wenn was leicht ist, finde ich es gut, denn dann ist es nicht zu schwer.

Erst mal anziehen, denke ich. Sitz gut, sitz angenehm. Zur Softshell Trino Vest von Arc’teryx steht im Bergzeit-Shop, dass sie einen guten anatomischen Schnitt besitzt. Das ist korrekt und gefällt. Am Rücken befinden sich in Hüfthöhe zwei Taschen. Die rechte Tasche hält eine zusätzliche Innentasche bereit. Da passt ein Smartphone rein, oder eben ein MP3-Player. Kurz darüber ist der Port für das Kopfhörerkabel – perfekt. An den Taschen finden sich die Reflektoren. Ein Schriftzug „Windstopper“ ist ebenfalls reflektierend. Ich finde, die Reflektoren sind sehr klein ausgefallen. Dezent mag ja stylisch sein, aber die Funktion ist mir zu mickrig. Da hätte ich mir gewünscht, dass weitere Reflektoren, von mir aus in Schulterhöhe, an der Weste angebracht wären.

Die Softshell Trino Vest ist praxistauglich

Im Gelände bewährt sich die Softshell Weste absolut. Ich bin wirklich begeistert. Der Sitz der Weste ist wirklich perfekt: nicht unangenehm eng, nicht schlabbernd weit – perfekt eben. Da ist er der anatomische Schnitt und die wirklich gute Wärmeregulierung. Mit einem Rucksack auf dem Buckel, steil bergauf, punktet das elastische Material. Auch auf dem Rad unterwegs, liegt die Trino Vest von Arc’teryx super am Körper an. Ich sag auch mal, dass auf ca. 1.800 m die Temperaturen Ende September nicht so rosig sind. Wir hatten am Brentenjoch max. 10° C. Aber mir war mit einem Funktionsshirt und der Weste darüber nie kalt. Das Betriebsklima war sehr angenehm. Nur der Wind am Gipfel zwang mich, eine Jacke drüber zu ziehen.

Die Softshell Trino Vest scheint mir auch sehr gut, die Feuchtigkeit zu transportieren. Bei dem schweißtreibenden Anstieg hatte ich zwar Scheißperlen auf der Stirn, aber der Torso war echt gut klimatisiert. Die Rückentaschen werden natürlich vom Rucksack verdeckt. Damit ist ihre Funktion erstmal aufgehoben. Das ist ja doof, dachte ich. Allerdings, wenn wir ehrlich sind: Wenn ich einen 32 Liter Rucksack am Buckel habe, dann werde ich sicher ganz gut ohne die zwei Rückentaschen der Weste leben können, oder? Unterwegs ohne Rucksack, erfüllen die Taschen absolut ihren Zweck: Geldbeutel und Smartphone sitzen fest und ich kann mit meinem aktuellen Lieblingssong durch den nahen Stadtpark stromern: Ziel ist der nächste Biergarten. Da lässt es sich mit der Weste noch super im Oktober aushalten.

Impressionen

Fazit

Keine weiße Weste

Ich war ja schon ein Westen-Skeptiker. Jetzt bin ich es nicht mehr. Die Softshell Trino Vest von Arc’teryx trägt sich sehr angenehm, hält ordentlich warm und fällt quasi gar nicht ins Gewicht. Ich trage sie bevorzugt beim wandern und auf dem Rad. Lediglich stören könnte, dass die Rückentaschen ihre Funktion verlieren, wenn man mit einem Rucksack unterwegs ist. Dann braucht man sich allerdings über Stauraum auch keine Gedanken zu machen.

In Schwarz finde ich die Softshell Trino Vest von Arc’teryx  extra schick! Was ich noch sehr gut finde:
Sehr gutes Trage- und Gewichtsgefühl • Sehr gute Wärmeleistung • Sehr gute Atmungsaktivität • Material: Stoppt gut Wind und trocknet schnell.

Das würde ich verbessern: Reflektorstreifen nicht ausreichend • Rückentaschen nur nutzbar ohne Rucksack.

Anwendungstipps:

Funktionsbekleidung aus Softshell lässt ist in verschiedenen Bereichen einsetzbar. Im Alpinbereich, bei Radtouren, beim Trekking oder im Biergarten. Wie erhalte ich mir nun mit einer Softshell Weste ein angenehmes Klima?

  • Das Zwiebelprinzip funktioniert: Je nach Tourenanforderung nehmen wir zwei bis drei Schichten zum Anziehen mit. Wir bauen auf Funktionsshirt, Softshel Trino Vest  und absoluten Witterungsschutz aus Hardshell.
  • Das Wärmegefühl entscheidet: Mit Funktionsshirt und der Weste mit Windstopperfunktion kommt man gut zu einem angenehmen Klima. Man sollte nur darauf achten, rechtzeitig eine Jacke drüber zu ziehen, um nicht über die Arme auszukühlen, wenn es hoch hinaus geht.
  • Eine Softshell Weste ist eine perfekte Schicht im Zwiebelgefüge, da sie aus einem schnell trocknenden Material besteht.
  • Softshell ist kein Regenschutz: Eine zusätzliche Regenjacke ist immer empfehlenswert, vor allem im alpinen Bereich. Softshell ist wasserabweisend, nicht wasserdicht.
  • Eine Frage des Gewichts: Jedes Gramm zählt langen Touren. Da kommt eine sehr leichte Softshell Weste wie gerufen als Oberschicht, oder ggf. zweite Unterschicht.
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