Bergtour

Hüttentour im Tannheimer Tal

Bereits im Juli dieses Jahres waren wir im Tannheimer Tal und musste die Tour wegen Dauerregens am zweiten Tag abbrechen. Für den August haben wir uns die Tannheimer Berge erneut als Ziel ausgesucht. Das Glück ist auf unserer Seite: Über das Wochenende ist das Wetter wirklich als perfektes Bergwetter vorhergesagt. Die beiden Tage zuvor waren wir auch nicht untätig. Mittwoch war der Mittenwalder Klettersteig angesagt: Sonne und Panorama satt. Nur Donnerstag regnete es überall. Machte aber nichts, die Pause nutzten wir für Erholung und Vorbereitung.

Also geht es am Freitag von München über die Garmischer Autobahn Richtung Berge. Am Kloster Ettal und Schloss Linderhof vorbei, entlang des Plansees und über Reutte nach Nesselwängle in Tirol. Die Krinnenalpe im Tannheimer Tal war unsere Start- und Zielpunkt und liegt von Reutte nur ca. 20 Autominuten entfernt. Irgendwie haben wir an dem Freitag getrödelt. Doof, denn deswegen stehen wir am Ende der Autobahn 45 Minuten im Stau. Nicht, dass wir das nicht wüßten: Dort kommet es immer wieder zu einem Stau, wenn die Münchner in die Berge fahren. Schließlich sind wir dann doch endlich am Ziel: Die Talstation des Krinnenalpen Sesselliftes bei Nesselwängle.

Die erste Etappe ist die Krinnenalpe. Von dort haben wir noch einen weiten Weg bis zur Landsberger Hütte. Da fängt es so langsam an in meinem Hirn zu rattern. Ich überschlage die Gehzeit und schaue zu Karo rüber, während ich auf dem Absatz des Kofferaums sitze und die Bergstiefel schnüre: „Sollten wir nicht lieber die erste Etappe mit dem Sessellift zurücklegen?“ Karo guckt zwar wenig begeistert. „Das ist ja eigentlich nicht der Plan“, meint Sie. Wir nehmen dann aber den Lift, denn spätestens um halb neun ist es dunkel – also in sieben Stunden … könnte knapp werden.

Drei Tage in den Bergen im Tannheimer Tal

Artikel zu Tag 1

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Fast geschafft: Im Hintergrund, die Lachenspitze

Ein auf und ab: Von der Krinnenspitze, durch eine fast Dschungel ähnliche Landschaft hinab zum Strindenbach, anschließend der Aufstieg zur Strindenscharte. Unser Ziel ist die Landsberger Hütte. Bis es soweit ist, erleben wir Höhen und Tiefen.


Artikel zu Tag 2

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Der Wirt von der Landsberger Hütte sagt: Wer nicht auf der Insel war, war nicht am Schrecksee.

Der Wirt meint: Geht zuerst zum See und macht die Gipfel auf dem Rückweg. Wir hatten eigentlich drei geplant. Daraus wurde ein Kompromiss: Erst die Rote Spitze, dann zum Schrecksee und zum Schluss die Steinkarspitze.


Artikel zu Tag 3

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Rast am Weißenbach, bei der Höflishütte.

Noch mal unbedingt auf den Gipfel mit den unzähligen Edelweiss: die Schochenspitze. Danach wandern wir für eine lange Zeit durch das Birkental, entlang des Weißenbachs, zurück hinauf zum Ausgangspunkt der Drei-Tages-Tour.


An dieser Stelle noch ein Gruß an Johannes von Trailblaze.de! Nachdem wir seinen Bericht über seine Mehrtagestour im Tannheimer Tal gelesen hatten, wollten wir sofort los. Jetzt waren wir bereits zweimal in den Tannheimer Bergen.

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Alex ist Münchner, Wahl-Landsberger und bloggt auf Luftschubser.de. Mit Vorliebe beschreibt er seine Touren und deren historische und kulturelle Hintergründe. Bereits seit 2003 schreibt er schon über Burgen - sein Steckenpferd - im Netz und führt das nun in seinem Blog fort. Das Bergsteigen, Wandern, die Natur, die Burgen als steinerne Zeitzeugen und der Austausch - unterwegs - mit anderen Menschen sind nicht nur Hobby, das ist seine Lebenseinstellung.

Website: https://luftschubser.de

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