Sicher wandern – die wichtigsten Tipps für Deine Sicherheit auf Tour!

Werbehinweis: Dieser Beitrag wurde von der CosmosDirekt-Versicherungsgruppe unterstützt.

Bergsteigen und Wandern zählen zu den schönsten Outdoor-Sportarten. Die Bewegung an der frischen Luft ist sehr gesund und die beeindruckende Flora und Fauna in freier Natur, übt eine ganz besondere Faszination aus. Bereits über 20% der Deutschen geben an, dass sie häufig zum Wandern gehen. Und das auf über 600.000 km Wanderwegen, zwischen Küste und Alpen.

Die DAV-Unfallstatistik zeigt allerdings, dass Bergsteigen und Wandern ein Sport mit einem gewissen Sicherheitsrisiko ist: 2017 gab es in den Bergen weit über 1.800 Notfälle mit über 2.400 Betroffenen zu verzeichnen. Beim Wandern kam es im gleichen Zeitraum laut DAV zu über 580 Unfällen. Hier erfährst Du wie Du Deine Sicherheit auf Wanderungen verbessern kannst.

Vor der Tour – Planung und Vorbereitung

Wer sich mit der Tour im Vorfeld detailliert auseinandersetzt, hat auf der Wanderung ein sicheres Gefühl und mehr Raum für den Outdoor-Spaß. Denn sicher wandern beginnt bereits zuhause, wenn die Idee zur Tour gereift ist. Eine gründliche Vorbereitung schließt bereits viele Risiko-Lücken und kann böse Überraschungen verhindern!

Zu einer vernünftigen Tourenplanung gehören mindestens folgende Aspekte:

  • Planung der Tour
    Schau Dir die Touren-Details ganz genau an. Informiere Dich anhand von online Tourenplaner, Wanderkarten, Wanderbüchern und im Internet über Dauer, Strecke, Höhendifferenz und Schwierigkeit Deiner Wanderung. Verfolge den Wetterbericht regelmäßig! Schlechte Wetterbedingungen erhöhen das Unfallrisiko.
  • Auch immer wichtig: Plan B.
    Merkst Du während Deiner Tour, dass Du der Herausforderung nicht gewachsen bist, bist Du sicher froh, wenn Du im Vorfeld Ausstiegspunkte berücksichtigt hast. Mit einem Ausstiegspunkt hast Du die Chance, die Tour vorzeitig und sicher abzubrechen und zum Startpunkt zurück zu kehren, wenn es notwendig ist.
  • Selbsteinschätzung: Gesundheit und Kondition
    Wenn Du Dich genau über Deine Tour informiert hast, dann stelle Dir folgende Frage: Bin ich fit genug für diese Tour?

Passt Du Deine Wanderung Deiner Gesundheit und Fitness an, vermeidest Du einen Notfall auf Deiner Wanderung. Wandern in den Bergen und auch im Flachland ist ein Ausdauersport, der Herz und Kreislauf beansprucht. 

Tipps:

  • Der Gehzeiten-Rechner auf Luftschubser.de. Damit kannst Du errechnen, wie wieviel Zeit Du ungefähr für die ausgewählte Wanderung benötigen wirst.
  • Vermeide auch zuviel Alkohol und Nikotin. Beides kann sich sehr negativ auf Deine Konstitution auswirken – und zwar vor und während der Tour.

Ausrüstung

Die Wahl Ausrüstung und Bekleidung hängt sicher von der Art der Tour und der Witterung ab. Daher ist es auch so wichtig, im Vorfeld den Tourenverlauf und die Wetterprognosen genau zu studieren. Hier das Richtige einzupacken ist wie eine Versicherung für unterwegs. Folgende Ausrüstungsgegenstände nehme ich persönlich immer mit:

  • Teleskopstöcke: Sie bringen Entlastung und Stabilität.
  • Trinkblase – 3 Liter: Damit habe ich immer ausreichend Wasser dabei.
  • Proviant: Eine kleine Ration im Gepäck, beugt verschlossenen Hüttentüren vor.
  • Medikamente: Nimm Deine regelmäßig notwendigen Medikamente mit.
  • Sonnenschutz: Schütze Dich vor einem Sonnenbrand.
  • Erste-Hilfe-Set & Biwaksack: Wichtig für den kleinen und großen Notfall unterwegs.
  • Stirnlampe: Durchblick behalten, falls es überraschend dunkel wird.
  • Handy und Wanderkarte: Damit bin ich unterwegs auf der sicheren Seite.
  • Rucksack: Der muss nicht groß sein, denn weniger Gewicht ist mehr.
  • Im Winter: ggf. Grödeln (Halbsteigeisen) und Gamaschen, um im Schneefeld einen sicheren Stand zu haben und trockene Füße zu behalten.

Bekleidung

Auch die richtige Bekleidung steht für Sicherheit auf der Wanderung. Sie sollte der Tour und der Region angemessen ausgewählt werden. Einen gewissen Grundstock habe ich immer dabei:

    • Der richtigen Wanderschuh: Er sollte dem Gelände entsprechend Trittsicherheit geben, den Fuß trocken und warm halten und stabilisieren.
    • Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip:
      1. Lage – Unterwäsche/Basisschicht: Textilien, die auf der Haut getragen werden, bilden die Basisschicht. Shirt und Unterhose sollten aus Funktionsmaterial und passgenau sein.
      2. Lage – Isolierschicht: Diese Mittelschicht ist für die Wärmespeicherung verantwortlich. Eine Robuste Wanderhose, eine Fleece- oder Softshelljacke, sorgen dafür, dass das Klima trocken und warm bleibt.
      3. Lage – Witterungsschutz: Die dritte Lage ist im Gegensatz zur Isolierschicht wasser- und winddicht. Sie kann aus Funktionsjacke und Regenhose mit mehreren Schichten Membran bestehen.
        Je nach Jahreszeit bzw. Temperaturen, können eine weiter Schicht und Handschuhe notwendig sein.
    • Der Kopf: Sonnenschutz und Kälteschutz ist wichtig (Tuch, Basecap, Mütze).
Blick vom Breitenstein über Bissingen und links zum Teckberg. | Albsteig - Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Sag Bescheid, wohin Du gehst!

Sage Deinem Partner, Deiner Familie oder Freunden genau wo Du wanderst. Es kann im Unglücksfall Deine Rettung beschleunigen, wenn Retter genau über Deinen Aufenthaltsort informiert werden können. Ich hinterlasse zuhause, im Hüttenbuch und auch im Gipfelbuch immer genaue Infos dazu:

  • Region: Wo genau werde ich wandern? Gebirgsgruppe oder Wandergebiet.
  • Zeitraum: Von wann bis wann bin ich dort unterwegs.
  • Verlauf der Tour: Welche Stationen werde ich anlaufen? Gipfel, Hütten, usw. – und wann plane ich dort zu sein.
  • Wo kann man mich evtl. Erreichen? Zum Beispiel: Telefonnummern von Unterkünften.

Teil auch spontane Änderungen Deiner Route zuhause mit!

Bist Du gut abgesichert?

Bei aller Vorbereitung und Vorsicht, absolute Sicherheit gibt es nie. Es kann immer etwas auf der Wanderung passieren. Wenn dann doch etwas passiert, bist Du auf Hilfe angewiesen. Zuerst auf die Hilfe der Wanderpartner. Ein verantwortungsbewusster und verlässlicher Wanderpartner ist Gold wert! Dann sind da die Rettungskräfte: Die Bergrettung, das Rote Kreuz und die Rettung der Feuerwehr, etc. Es gibt viele Organisationen, die viel riskieren werden, um dich aus der Notlage zu befreien. Schreibe Dir die Notruf-Nummern der Rettungskräfte aus der Region auf!

Betrachten wir das doch mal ganz nüchtern: Wo auch immer Du einen Unfall hast oder Erste Hilfe in Anspruch nimmst, nach einer gelungenen Rettung muss Du dafür in die Tasche greifen und bezahlen. Natürlich bist Du dafür versichert! Jeder hat eine Krankenversicherung und ggf. eine Unfallversicherung. Wer beim DAV eine Mitgliedschaft hat, ist zusätzlich versichert. Such-, Bergungs- und Rettungskosten sind bis zu 25.000 € abgesichert.

Risikolebensversicherung als wichtiges Backup

Was ist mit der Absicherung von Folgeschäden: Erwerbslosigkeit oder Tod nach einem Unfall auf Deiner Wanderung? Die Absicherung Deines Partners oder Deiner Familie ist eine sehr wichtige Entscheidung. Eine Risikolebensversicherung, die Auswahl zwischen einer preisgünstigen Rundumabsicherung im Basis-Schutz oder der maximalen Flexibilität im Comfort-Schutz bietet, stellt beispielsweise CosmosDirekt bereit. Zudem beinhaltet diese Risikolebensversicherung eine Notfall-Sofortleistung und eine Sofortleistung bei Erwerbsunfähigkeit.

Ein Absicherung also, für die Zeit nach dem Unfall auf einer Bergtour, eines Spaziergangs im Wald oder allgemein im Alltag. Denn wenn Du es realistisch siehst: Nach Deiner Rettung ist es ja noch nicht vorbei. Und wenn Du an eine Absicherung für Deine Lieben denkst, zählt auch das zur Sicherheit bei Deinen Outdoor-Abenteuern!

Mir persönlich ist bei einer solchen Versicherung wichtig, dass die Hilfe im Ernstfall unkompliziert von statten geht und dass der Leistungsschutz einer Risikolebensversicherung nicht nur im Todesfall greift, sondern mich auch unterstützt, wenn mich die Folgen eines Unfalls längerfristig aus meinem gewohnten Alltag katapultiert haben.

Zum Unternehmen

Die CosmosDirekt-Versicherungsgruppe ist der größte Direktversicherer und größter Risikolebensversicherer Deutschlands! Auch weltweit zählt CosmosDirekt zu den größten Risikolebensversicherern.

Sie wurde 1950 als Vereinigte Saarländische Volkshilfe und Terra Volks- und Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft gegründet – mit Sitz in Saarbrücken. Die CosmosDirekt-Versicherungsgruppe gehört zur Generali Deutschland AG. Ein starker Partner, der Sicherheit garantiert.

Unterwegs auf der Tour – sicher wandern

Nach Oberhöll - Goldsteig Wanderweg

Respektiert die Natur

Die Sicherheit für die Natur wollen wir auch berücksichtigen!
Ein paar kleine aber wichtige Verhaltensregeln sind für die Sicherheit von Pflanzen- und Tierwelt notwendig:

  • Hinterlasst keine Abfälle, vermeidet Lärm und bleibt immer auf den Wegen.
  • Erschreckt keine Wild- und Weidetiere, lasst Pflanzen unberührt (auch wenn das Edelweiss noch so verlockend vor Euch leuchtet).
  • Respektiert die Schutzgebiete – zu jeder Jahreszeit – und lasst Hunde nicht frei laufen.
  • Schmeißt keine Steine und macht kein offenes Feuer – auch nicht im Winter!

Der Vorbereitung Deiner Wanderung hast Du nun viel Zeit gewidmet. Super! Das erhöht die Sicherheit unterwegs für Dich! Wenn Du dann endlich loslegst und Dir sicheres Wandern auch sehr wichtig ist, werden Dir unterwegs folgende Tipps eine Hilfe sein können:

  • Vor Antritt der Tour Bedingungen prüfen
    Bevor Du los gehst und die Gipfel und Kilometer an einem oder mehreren Tagen sammelst: Prüfe nochmal den Wetterbericht. Im Winter auch die Lawinen- und Schneelage. Ich mache das auf jeden Fall immer und das an jedem Morgen der Tour. Tipp: Ein Hüttenwirt ist in der Regel ein optimaler Wissnesträger für alle möglichen Fragen zu Wetter und Bedingungen der Region.
  • Orientierung und Trittsicherheit
    Um sicher von A nach B zu wandern, orientiere Dich immer an Deiner Wandermarkierung und anhand von Wanderkarten. Letzteres kannst du in Papierform (geeignete Maßstäbe: OK = 1:50.000; Besser = 1:35.000; Sehr gut = 1:25.000), als GPS-Gerät oder auch als Smartphone App mitnehmen.
    Sicher wandern bedeutet auch, keine Abkürzungen zu gehen und immer auf den markierten Wegen zu bleiben. Das spart zum einen Kraft, denn Abkürzungen sind steiler und es schont die Natur. Wege zu verlassen erhöht schlagartig das Unfallrisiko und führt u.U. auch dazu, im Notfall von Rettern nicht gefunden zu werden!
  • Mit den eigenen Kräften haushalten
    Wandern sollte nicht als Wettkampf verstanden werden. Ihr müsst niemandem etwas beweisen. Genießt die Natur und die vielen großen und kleinen Entdeckungen unterwegs. Wählt ein angemessenes Tempo, gönnt Euch immer wieder Pausen, genießt die Aussicht und stärkt euch zwischendurch. Auch sehr wichtig: Trinkt ausreichend viel. Am besten Wasser, Schorle oder Tee.

Behaltet Euch immer ein wenig Kraft in Reserve! Verausgabt Euch nicht unterwegs, denn es kann durchaus sein, dass zusätzliche Wegstrecken gegangen werden müssen, wenn die Tourenplanung unvorhergesehen geändert werden muss. Wer auf der Wanderung müde wird, der geht unkonzentriert. Damit steigt die Unfallgefahr: Stürze und Umknicken treten dann sehr häufig auf und können böse Folgen haben.

Auf der Tour – Verhalten im Notfall

Bei aller Planung und Vorsicht, absolute Sicherheit auf Deiner Wanderung gibt es nicht. Ist ein Tourenpartner verunglückt, ist es wichtig genau zu wissen, was Du in einem solchen Fall zu tun hast. Hier die Basics:

  • Sicherung des Verletzten
    • Mach Dir ein Bild von den Verletzungen des Verunglückten – sprich ihn an.
    • Bringe den Verletzten – wenn möglich – in eine stabile Lage und halte ihn unbedingt trocken und warm.
    • Leiste erste Hilfe, versorge seine Verletzungen.
    • Versorge ihn ggf. Mit Wasser oder Tee. Ganz wichtig: Alkohol und Nikotin sind jetzt absolut tabu!
    • Seid ihr drei oder mehr Wanderer: Weise Deine Wanderpartner an.
  • Hilfe holen
    • Einen Verletzten lässt man nie alleine!
    • Hole Hilfe: Die europaweit gültige Nummer ist 112.
    • Solltest Du kein Netz haben, wechsle den Standort und wähle regelmäßig die Nummer 112.
      Wichtig: Der Euro-Notruf ist von jedem Handy aus möglich, sobald man nach dem Einschalten anstelle des PIN-Codes 112 eingibt.
    • Akustische (Trillerpfeife) oder optische Signale (Stirn-/Taschenlampe) – mit Geduld und parallel zum Telefon:
      Hilferuf: 6 akustische oder optische Signale pro Minute (ein Signal jede 10 Sekunden), eine Minute Pause.
      Antwort: 3 akustische oder optische Signale pro Minute (ein Signal jede 20 Sekunden), eine Minute Pause
  • Wichtige Informationen für die Retter bereithalten:
    • Wo und wann ist der Unfall geschehen?
    • Wie viele Verletzte und welche Verletzungen gibt es?
    • Macht Angaben zum Standort und zu Wetterbedingungen
    • Macht Angaben zur eigenen Person

Es gibt sicher noch weitere Aspekte, die zu einer schönen und sicheren Wanderung beitragen. Wichtig ist vor allem, dass man sich im Vorfeld bei jeder Bergtour oder Wanderung auf’s neue Gedanken über die zutreffenden Risiken macht. Eine gewissenhafte und gute Vorbereitung, wird Euch die notwendige Sicherheit auf jeder Tour geben, damit Du Dich ausgiebig den Schönheiten unserer Natur widmen kannst.

, ,
Titelbild Wanderapotheke
Deine Wanderapotheke: Was gehört in Dein Erste-Hilfe-Set?

Ähnliche Beiträge

Menü