Hüttenwanderung im schönen Virgental – Venedigergruppe

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Das Virgental in Osttirol gehört zur Venedigergruppe und liegt südliche des bekannten Großvenedigers. Die Venedigergruppe ist Teil der Hohen Tauern und so liegen auch die Bergkämme rund um das Virgental in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Das Virgental erreicht man per Auto oder Postbus von der Marktgemeinde Matrei aus.

Das Virgental blickt auf eine rund 4.000 Jahre alte Bergbaugeschichte zurück. Bereits zur Metallzeit wurde um Matrei und im Virgental nach Erz gesucht. Diese Hüttenwanderung im Virgental führt uns zwar nicht zu den Erzschmelzen der Eisenzeit, dafür aber über den Maurerkamm. Am ersten Tag geht es zur Essener Rostocker Hütte und auf das Rostocker Eck. An Tag zwei wandern wir entlang des Maurerkamms bis zur Clarahütte im Umbaltal. An Tag drei steigen wir ab zu den Umbalfällen und zurück ins Virgental bis nach Ströden.

Der Wegverlauf besteht überwiegend aus einfachen, teils steilen Bergpfaden und -steigen. Am Gipfelaufbau des Rostocker Ecks und rund um die Hochkarscharte treffen wir auf für das Hochgebirge übliche Blockwerk. Schlüsselstellen gibt es am Rostocker Eck, am Maurerkammausläufer, sowie im Abstieg zum Umbaltal. Steile Felssteige mit Stahlseilversicherung sind zu bewältigen. Hier braucht es Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Rot-Weiße Wandermarkierungen sind im Virgental ausreichend für gute Orientierung vorhanden.

Für uns ist die Hüttenwanderung im Virgental eine Genießertour mit anspruchsvollen Wegabschnitten. Beinahe einsam erleben wir die Vielfalt der Alpenflora am Maurerkamm und die beeindruckende Atmosphäre und friedvolle Stille des Hochgebirges. Die Clarahütte ist unser Hütten-Highlight: Gute Küche und frisches Zirbenholz für eine wohlige Zimmeratmosphäre.

Empfohlene Ausrüstung: Feste Bergstiefel • Teleskopstöcke • Windschutz • Regenschutz • Mütze & Handschuhe • ggf. Grödeln oder Steigeisen (bei Alt-/Neuschnee)

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Tourensteckbrief 

  • Charakter:
    Anspruchsvolles Bergwandern (T3)
  • Anforderung:
    Gute Kondition, Orientierung, Trittsicherheit, Alpine Erfahrung
  • Start/Ziel: Parkplatz Ströden (gebührenpflichtig) oder mit Postbus 4412 von Matrei bis Prägraten Ströden
  • Distanz: 31 km
  • Reine Gehzeit: 16:00 h (an 3 Tagen)
  • Höhenmeter:  ↑ 2.900 m • ↓ 2.900 m
  • Einkehr/Übernachtung:
    Essener-Rostocker-HütteClarahütte • Pebellalm

Einzelübersicht / Tag

(→Distanz, ↑Aufstieg, ↓Abstieg, ⊕reine Gehzeit)

  • Tag 1 – Ströden bis Essener Rostocker Hütte:
    → 11 km • ↑ 1.465 HM+ ↓ 675 HM • ⊕ 6:00 h
  • Tag 2 – Essener Rostocker Hütte bis Clarahütte:
    → 12,5 km • ↑ 1.180 HM+ ↓ 1.345 HM • ⊕ 6:45 h
  • Tag 3 – Clarahütte bis Ströden:
    → 7,5 km • ↑ 255 HM+ ↓ 880 HM • ⊕ 3:15 h

Gipfel/Sehenswürdigkeiten

Rostocker Eck (2.749 m) • Hochkarscharte (2.888 m) • Wiesbauerspitze/Mullwitzkogel (2.767 m) • Umbalfälle

Tag 1 im Virgental – Von Ströden auf das Rostocker Eck

Virgental - Hohe Tauern - Adlerweg

Über den Adlerweg geht es aus dem Maurertal heraus.

Wie immer sind Antje und ich auf unserer jährlichen Hochgebirgstour mit vielen Erwartungen angereist! Vier Tage in der wildromantischen Bergwelt des Virgentals – im Schatten des Großvenedigers. Atemberaubendes Bergpanorama und eine üppige Vielfalt an Bergblumen und -tieren. Das alles wollen wir natürlich kaum teilen: Wir hoffen auf selten begangene Wege, auf meditative Einsamkeit und die Entschleunigung der Alltagshektik. Doch anhaltender Regen und Gewitter verhindern am Anreisetag unseren Aufstieg zur Essener Rostocker Hütte. Wir suchen uns also ein Zimmer auf einem Bauernhof im Virgental und hoffen auf einen neuen Tag mit neuem Bergglück.

Das Virgental ist in seiner Geschichte eng mit Matrei und dessen Bergbau verknüpft. Wann genau der Bergbau hier in Osttirol begann ist heute nicht mehr feststellbar. Allerdings lassen Funde von Feuersteinwerkzeugen darauf schließen, dass bereits vor 4.000 Jahren Menschen im Virgental siedelten. Bei Prägraten im inneren Virgental stieß man auf einen alten Schmelzplatz mit Reste von Schmelzschlacke. Hierin vermutet man Hinweise auf die ältere Eisenzeit (800 – 500 v. Chr.). Aber auch in der frühen Bronzezeit (2.200 – 800 v.Chr.) wurde im Raum um Matrei und im Virgental Erzabbau betrieben. Dies lässt sich durch verschiedene Funde von Bronzeresten und Schmelzschlacke belegen. Nach einer langen Unterbrechung wurde der Erzabbau erst wieder im Mittelalter vorangetrieben und erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellt.

Virgental - Hohe Tauern - Essener Rostocker Hütte

Ankunft an der Essener Rostocker Hütte auf 2.207 Metern.

Heute lässt darauf nichts mehr schließen und wer im Virgental wandert, der denkt ja auch nicht automatisch an erzschürfende Kelten. Das tun wir auch nicht, denn wir sind am zweiten Tag sehr versessen darauf, endlich aus dem Virgental aufzusteigen und einen Gipfel zu erobern. Dazu starten wir am gebührenpflichtigen Parkplatz in Ströden bei trockenem Wetter und gehen zu anfangs über eine Forststraße bis zur Stoanalm. Von dort gehtes weiter bis zur Talstation des Versorgungsliftes der Essener Rostocker Hütte. Hier sind wir schon auf knapp 1.500 Metern. Ein Waldpfad führt uns bergauf und erhalten immer wieder mal einen Blick zurück ins Virgental. Antje entdeckt viele Bergblumen und -kräuter – da ist sie ganz Kräuterfachfrau – ich bewundere derweil die verschiedenen Schmetterlinge entlang des Weges.

Virgental - Hohe Tauern - on Top

Übergang zum Gipfel des Rostocker Ecks.

Nach der Baumgrenze führt uns der Bergpfad an einer Schutzhütte vorüber und weiter hinauf auf ein Plateau und zur Ochsenhütte. Die liegt an einem rauschenden Gebirgsbach, der hier so breit ist, dass man ihn nur über eine Holzbrücke überqueren kann. Von der Brücke hat man bereits einen guten Blick auf die Essener Rostocker Hütte. Sie liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern und ist unser Ziel. Über einen steilen Steig, der einen fabelhaften Ausblick über das Virgental frei gibt, geht es in einer halben Stunde hinauf zur DAV-Hütte. Nach einer kurzen Stärkung gehen wir aber gleich weiter und wollen noch den Gipfel des Rostocker Ecks (2.749 m) erklimmen.  Auf einem spannender und bergromantischer Steig wandern wir von Norden auf den Gipfel zu, vorüber am Simonysee und den Gletschern Simonykees und Maurerkees. Die Gipfel der Maurerspitzen und Simonyspitze stechen markant aus dem Wolkenspiel hervor: Eine atemberaubende Bergkulisse!

Auf dem letzten Stück zieht sich der Steig über eine Blockhalde hinauf und dann stehen wir auch schon dem Gipfel gegenüber. Die Aussicht ist grandios und wir genießen das stimmungsvolle Wolken-Gipfel-Spiel hoch über dem Virgental – ganz alleine für uns. Der Aufstieg von der Essener Rostocker Hütte ist mit einer guten Kondition und ein wenig Orientierung nicht schwer. Trittsicher sollte man allerdings sein. Besonders beim Abstieg, der uns in die Talschneiße des Malhambaches führt. Er ist steil und an einer Felswand mit einem Stahlseil versichert. Bis man den Bach erreicht hat, sollte man Vorsicht walten lassen. Danach umrunden wir einfach den Ausläufer des Rostocker Ecks und wandern über die bucklige Maureralm im Schatten des Berges zurück zur Hütte.

Bilder Tag 1

Tag 2 im Virgental – Über die Hochkarscharte

Virgental - Hohe Tauern - Malhambach

Durch das Wasser und über einen Steg geht es weglos durch die Verzweigungen des Malhambaches.

Nach einem kurzweiligen Abend, einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück auf der Essener Rostocker Hütte, geht es früh auf die zweite Etappe unserer Hüttenwanderung im Virgental. Wir gehen zu Beginn über die bucklige Maureralm bis zur Wegkreuzung, an der von rechts der Abstiegsweg des Rostocker Ecks mündet. Von hier geht es weiterr immer Richtung Süden über einen schmalen Pfad entlang des Ausläufers des Maurerkamms entlang. Spannend wird es kurz nach der Wegkreuzung, als wir den Malhambach überqueren müssen. In einer Senke ist der Bachlauf sehr verzweigt und wir müssen uns den Weg durch Altschnee und Gletscherwasser bahnen. Am Ende gehen wir über eine schmale Brücke und steigen von dort stetig bergauf, bis wir auf eine Schaf- oder Ziegenherde treffen.

Ich muss an die Opferwidder-Prozession im Virgental denken, ein Brauch im Virgental, der bis in das 17. Jahrhundert zurückgeht. 1634 wütete die Pest in Tirol. Ein Drittel der Tiroler Bevölkerung fiel ihr zum Opfer. Im Virgental wußten sich die Gemeindeväter von Prägraten und Virgen keinen anderen Rat, als Gott um Hilfe anzurufen. Sie bauten ihm einen Bildstock, das sog. “Pestketterle” mit einem Vortivbild und sie gelobten jährlich eine Prozession mit einem Widder bis nach Lavant (ca. 40 km südöstlich von Virgen) abzuhalten. Ein Widder stellte damals ein sehr sehr wertvolles Opfer für die einfachen Gemeinden dar. Daraus lässt sich sehr gut die Verzweiflung der Menschen während der Pest im Virgental ablesen. Getötet wurde ein Widder nie: Früher wurde er versteigert, später dann verlost. Aber noch heute wird im Virgental ein Widder unter großem Aufwand großgezogen, gepflegt und schließlich auf der Prozession zur Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern im Virgental mitgeführt.

Virgental - Hohe Tauern - versicherter Steig

Über Sproßen und am Seil steigen wir den Ausläufer der Quirlwand hinauf.

Ein Opferwidder ist nicht unter der Herde, dafür folgt sie uns aber ein Stück des Weges über den Steilhang, bis ein Zaun sie zurückhält. Hinter dem Zaun fängt nun auch die anspruchvollste Passage der Tour an: Ein leicht ausgesetzter und steiler Felssteig, der mit Eisenbügeln und -seilen versichert ist. Hier ist mit Bedacht und Trittsicherheit ein zerklüfteter Felsabruch zu überwinden. Die Felskante liegt einige Meter unter uns. Also schwindelfrei sollte man hier schon sein. Dank der Sicherungen und meiner neuen festen Bergstiefel von Lowa kann ich diese Passage gut hinter mich bringen und als kleines Abenteuer mit in meine Erinnerungen an das Virgental aufnehmen. Nach dem Felssteig geht es dann über eine Hangwiese steil in Serpentinen bergan und direkt hinein in eine üppige Bergblumenwelt.

Virgental - Hohe Tauern - Hochkarscharte & Quirl

Blick über die Wanderwegweiser an der Hochkarscharte zur Felswand des Quirl – 3.251 m.

Edelweiß, Enzian, Blauer Eisenhut, Bergglockenblumen und viele mehr. Es ist traumhaft: Selten habe ich soviel Edleweiß an einem Fleck gesehen. Höchstens auf der Schochenspitze in den Tannheimer Bergen. Den Ausläufer des Maurerkamms haben wir bereits umrundet und steigen den Kamm hinauf. Die Wolken umtanzen die umliegenden Gipfel der benachbarten Gebirgskämme und tief unter uns liegt das Virgental. Soweit oben bekommen wir ein beinah seeliges Gefühl. Wir sind glücklich. Ich denke, so fühlt sich das Bergglück, das Gipfelglück an, wenn man auf einsamen Pfaden hoch oben wandern kann und die Stille alles gleich einem weichen Mantel umgibt. Die nächsten 600 HM ändert sich zwar die Vegetation, wird zu Schotter und Geröll, aber dieses gute Gefühl bleibt, bis wir die Hochkarscharte erreichen. Dort ist ein guter Platz für eine ordentliche Brotzeit und nebenbei schweifen unsere Blicke über das Umbaltal und zum markanten 3.000er-Gipfel des Quirl.

Der Abstieg von der Hochkarscharte ist zwar recht steinig aber relativ einfach. Die Landschaft auf dem Plateau unterhalb sieht ein wenig so aus, wie ich sie mir auf dem Mars vorstelle: zerklüftet und teilweise recht bizzar. Entlang solcher bizarren Felszacken wandern wir auf den nächsten Gipfel zu: die Wiesbauerspitze oder auch Mullwitzkogel genannt – 2.767 m. Den Gipfel mit dem beeindruckenden Metallkreuz nehmen wir über einen kleinen und einfachen Umweg mit. Von dem Gipfel machen wir uns nun aber entgültig an den Abstieg. Wir laufen über eine längere Strecke auf einem schmalen Hangpfad, der hoch über dem Virgental und später über dem Umbaltal verläuft. Der Abstieg ins Umbaltal wird im zweiten Teil steil und am Ende treffen wir auf einen kurzen Felssteig, der Seilversichert ist. An der Isel angekommen, geht es flußaufwärts über einen weiteren Pfad – immer leicht bergauf – bis wir schließlich die fast unscheinbare, aber dennoch hervorragende Clarahütte erreichen.

Bilder Tag 2

Tag 3 im Virgental – Entlang der Umbalfälle

Virgental - Hohe Tauern - Clarahütte

Tag 3: Abschied von der Clarahütte.

Die Clarahütte blickt auf eine spannende Vergangenheit zurück. Errichtet wurde sie 1872 auf Initiative des Johann Stüdl errichtet. Bis 2015 wurde sie umfangreich saniert und es wurde ein Erweiterungsbau – im Berghang – fertiggestellt. Das frische Zirbenholz der neuen Unterkünfte strahlt ein ganz besonders warme und angenehme Atmosphäre aus. Ich habe auf über 2.000 Metern kaum besser gegessen und geschlafen als auf der Clarahütte. Da wundert es kaum, dass uns am dritten Tag der Hüttentour im Virgental der Abschied von der Hütte schwer fällt. Aber auch deshalb, weil das unser letzter Tag im Virgental ist. Und während wir den Pfad, den wir am Vortag hinaufgestapft waren, nun wieder zurückgehen, passieren wir eine Wegkreuzung, an der der Lasörling Höhenweg abzweigt. Den wollten wir eigentlich bis zur Neuen Reichenberger Hütte gehen. Leider hatte uns ja am ersten Tag strömender Regen und anhaltendes Gewitter einen Strich durch die Rechung gemacht, so dass wir die Hüttenwanderung im Virgental leider kürzen müssen. Wer aber noch einen vierten Tag Zeit hat, der sollte diese Tourenetappe unbedingt noch weiterwandern!

Auf dem weiteren Weg erreichen wir wieder die Weggabelung, an der wir am Vortag unseren Abstieg beendet hatten und gehen weiter durch das Umbaltal auf dem Lessensteig. Die Umbalfälle sind nicht weit. Das sind ziemlich spektakuläre Wasserfälle heißt es. Der Wanderweg führt entlang der Isel und später auch direkt entlang der Wasserfälle. Wir treffen auf einige Aussichtsplattformen, die über die reißenden Wassermassen hinausragen. Seit 1991 sind die Umbalfälle bereits Naturdenkmal. Am oberen und unteren Eingang des Wasserschaupfades gibt es für Besucher einige informative Tafeln. Die Umbalfälle werden zwar als Wasserfälle bezeichnet, sind tatsächlich aber eine Übergangsform von steilen und blockartigen Stromschnellen – sog. Katarakte – zu einer Anhäufung von Gumpen in Treppenabschnitten. Dieses Phänomen ist auf das Gletschergestein zurückzuführen, das die Isel mit sich führt. Es sorgt nachhaltig dafür, dass die Stormschnellen der Umbalfälle immer weiter ausgeschliffen werden und damit kaskadenartige Gumpen bilden.

Virgental - Hohe Tauern - Umbalfälle

Ein kleine Felsinsel an der Kante des Wasserfalls.

Ein spektakuläres Naturschauspiel ist das allemal! Und wenn man den Umbalfällen näher kommt, nimmt automatisch die Zahl der Wanderer und Spaziergänger zu. Das mag auch daran liegen, dass am Ende der Umbalfälle die bewirtschaftete Pebellalm und Islitzer Alm liegen. Hier merkt man einfach, dass das Virgental ja doch touristisch gut erschlossen ist. So kurz vor Ströden ist das aber auch der optimale Zeitpunkt, noch einmal eine Pause bei Kuchen oder Brotzeit einzulegen. Danach läuft man locker aus und ist nach ca. 30 Minuten wieder zurück in Ströden.

Was vom Virgental bleibt sind Erinnerungen an eine wundervolle Bergwelt. Die Eindrücke, die wir aus dem Virgental mit nachhause nehmen, hallen lange nach. Und soll das ja auch sein: Wir nehmen das Gefühl der Zufriedenheit und der Sehnsucht mit zurück und halten so das kleine Licht der Rückkehr ins Virgental am Leben.

Bilder Tag 3

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