Burg Hohengundelfingen thront auf einem Weißjura-Massenkalkfelsen, hoch über dem Örtchen Gundelfingen, und zählt zu den umfangreichsten Anlagen des Lautertals. Die Höhenburg liegt in 725 Metern Höhe. Der Ausblick vom höchsten Punkt der Anlage, dem Bergfried, reicht weit ins Tal der Großen Lauter und auf umliegende Burganlagen. am Fuße des Burgfelsens findet sich ein Burgmuseum in einem der Fachwerkhäuser.

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Lage & Infos Burg Hohengundelfingen

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Beschreibung

Auf zwei Wegen gelangt man zur Burg Hohengundelfingen: Von Norden über den Halsgraben, an einer Info-Tafel vorbei, in die Hauptburg. Oder von Westen in steilem Anstieg durch die untere Vorburg. Markantester Punkt ist der Bergfried. Er fällt nicht nur wegen seiner perfekten Buckelquaderbauweise auf. Er sitzt auch markant am höchsten Punkt und misst beinahe einen quatratischen Grundriss.

Die Seitenlängen betragen 8,00 x 8,30 x 8,13 x 8,20 m, bei einer Wandstärke von 2,80 m. Umgeben ist der Bergfried von einem Gebäuderest und dem Burghof und -garten im Südwesten. Reste einer Zisterne finden sich am Fuß der Ostseite des Haupturms. Der Bergfried der Burg ist an der Ost- und Nordseite von einem engen Zwinger umrahmt. Der Standort des ehemaligen Palas ist nicht klar zu bezeichnen. Er wird in unmittelbarer Nähe des Bergfrieds vermutet.

Die Kernburg der Burg Hohengundelfingen fließt förmlich vom Bergfried nach Süden und vor allem nach Westen. Dorthin zieht sich der tiefer gelegene Burghof und darunter der Burggarten. An der Westspitze der Hauptburg findet sich ein Aussichtspunkt. Darunter ist der sog. Frauenfelsen zu sehen. Die Vorburg ist liegt bereits gute 30 m tiefer als der genannte Aussichtspunkt und bildet den westlichen Abschluss der Burganlage. Hier führt eine Weg durch das ehemalige Tor der Unterburg hinab nach Gundelfingen.

Historie

Die Burg Hohengundelfingen wurde um 1180 von den Herren von Gundelfingen in der erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt erst im Jahr 1236. Im Städtekrieg zwischen Eberhard dem Greiner und den Reichsstädten, wird die Burg bereits um 1380 zerstört. Im Jahr 1389 spricht man nur noch vom Burgstall Hohengundelfingen. Die Burg gilt seitdem als Ruine.

Im Jahr 1805 fällt die Anlage, nach mehreren Besitzerwechseln, an die Krone von Württemberg. 1939 kaufte der Fabrikant Hans Römer die Ruine der Burg. In der Zeit zwischen 1949 bis 1965 ließ Hans Römer die Burganlage wieder instand setzen.

Bilder zur Burg Hohengundelfingen

Literatur

  • Burgenführer Schwäbische Alb – Band 2 – ISBN: 3-924489-45-9
  • Im Tal der Burgen – Das Große Lautertal auf der Schwäbischen Alb – ISBN: 3-87181-449-0
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Burg Derneck: Blick auf die Burg von Süden aus.
Burg Derneck (Degeneck) – Kreis Reutlingen
Burg Bichishausen: Ostansicht mit Eingangspforte des Palas.
Burg Bichishausen – Kreis Reutlingen

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