Burg Volmarstein zählt zu den ältesten, steinernen Höhenburgen in Westfalen. Sie war bis ins 14. Jahrhundert eine der wichtigsten Burgen der Kölner Erzbischöfe und stark befestigt. Während heute auf dem Burggelände im Sommer Open-Air Veranstaltungen wie „Rock auf der Burg“ oder ein Irish-Folk-Festival stattfinden, findet sich unterhalb der Burg das Burghotel Volmarstein.

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Lage & Infos Burg Volmarstein

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Beschreibung

Die Burg Volmarstein liegt auf einem langgestreckten Bergrücken über der Gemeinde Wetter, Ortsteil Volmarstein. Die Anlage kann von der Südseite durch ein kleine Vorburg, oder über die Nordseite, ebenfalls durch eine Vorburg, betreten werden.

Das Gelände ist ansteigend und so erreicht man die Hauptburg, die von Resten einer Ringmauer umgeben ist, nach einem kurzen Anstieg..

Im Süden der Kernburg finden sich gesicherte Reste eines viereckigen Turms, der eine Mauerstärke von 3,20 m aufweist. Die Ringmauer ist mit drei Rundtürmen besetzt. Zwei sind nur noch als Stümpfe erhalten. Der Dritte Turm an der Südseite ist noch zur Hälfte erhalten.

Historie

In der Kölner Königschronik wurde vermerkt, dass die Burg Volmarstein zwischen 1075 bis 1131 erbaut wurde. Bauherr war Erzbischof Fridrich I. von Schwarzenberg. Sie war Teil der Festigung der Kölner Erzstift Landesherrschaft in Westfalen. 1134 werden mit Heinrich I. von Volmarstein, erstmals die Herren von Volmarstein erwähnt und mit der Burg als Ministeriale belehnt.

Die Herren von Volmarstein tauchen im 12. und 13. Jahrhundert mehrfach in Urkunden auf – meist als Zeugen. Anfang 1288 wird Burg Volmarstein und auch die Burg Syberg von Graf Eberhard I. von der Mark belagert und erobert. Nach 1292 wurde die Burg zurück an das Erzstift Köln gegeben und die Schäden an der Burg beseitigt.

1307 schlossen die Söhne von Dietmar I. von Volmarstein einen Teilungs- und Nutzungsvertrag zur Burg Volmarstein. Im Mai 1324 belagert Graf Engelbert II. von der Mark die Burg Volmarstein. Im Juli 1324 wird die Burg durch Katapultbeschuss so schwer beschädigt, dass sie als zerstört galt.1381 wurde die Burg von den Grafen von der Mark und den Kölner Erzbischöfen wieder aufgebaut.

Die Lehnshoheit fiel an die Grafen von der Mark. Der Burg Volmarstein fiel allerdings zu dieser Zeit keine große Bedeutung mehr zu. Im 16. Jahrhundert galt die Burg bereits als teilweise verfallen. 1754 wurde die Burg dann durch ein Großfeuer vollständig zerstört.

Sicherungsarbeiten an der Burg Volmarstein erfolgten um 1822 und 1856.

Bilder zur Burg Volmarstein

Literatur

  • Burgen Aufruhr – ISBN: 3-8375-0234-3
  • Burgen des Deutschen Mittelalters von F. W. Krahe – ISBN: 3-86047-219-4
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Burg Bichishausen: Ostansicht mit Eingangspforte des Palas.
Burg Bichishausen – Kreis Reutlingen
Burg Leuchtenburg Kaltern: Südostansicht der Kernburg und südliche Vorburg.
Burg Leuchtenburg – Überetsch-Unterland

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