Die Anlage von Schloss Arnsberg sitzt stolz auf einem 256 Meter hohen Kalkfelsverband, über dem gleichnamigen Ort Arnsberg im Altmühltal. Sie besteht heute aus den Resten der romanischen Burgruine, der noch Reste des Bergfrieds erhalten sind, sowie der großen Vorburg mit Graben, Bering und Burgtor. Die Vorburg ist heute als renovierter Trakt erkennbar mit einem zweigeschossigem Hauptbau mit Stufengiebel, dem sog. Sommerhaus, dem Vogtbau und einem Wehrgang.

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Lage & Infos Schloss Arnsberg

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Beschreibung

Das Schloss Arnsberg teilt sich heute in die Burgruine der Hauptburg aus dem 12. Jahrhundert und der Vorburg und neuem Teil aus dem 16. Jahrhundert, das heute Schloss Arnsberg genannt wird. Von Arnsberg ist heute noch ein Rest des romanischen Bergfrieds erhalten, der den Besucher beim Betreten der Burgruine begrüßt. Er steht auf einem fünfeckigen Sockel. Erkennbar sind heute auch noch der Halsgraben und der Bering.

Das Schloss Arnsberg, mit seinem Restaurant und Hotel, findet sich in der weitläufigen Vorburg und weist ein zweigeschossiges Hauptgebäude auf, das sich gleich nach dem Durchschreiten des Tores auf der linken Seite zeigt. Im Areal steht auch eine kleine Kapelle.

Historie

Der Bau der Burg Arnsberg wird auf die Edelfreien von Erlingshofen zurückgeführt. Diese wurden zwischen 1156 und 1265 als Herren von Arnsberg genannt. Ein Gottfried von Arnsberg wurde urkundlich um 1162 erwähnt. Auch wurde der Name der Arnsberg um 1278 erwähnt, als diese ein Burg bei Heideck errichten ließen. Der romanische Bergfried wird auf das Ende des 13. Jahrhunderts datiert und soll als Besitzzeichen der Eichstätter errichtet worden sein.

Um 1328 wurde die Burg verpfändet. Später um 1350 dann an die Ingolstädter Herzöge verkauft, die wiederum die Burg an die Frauenberger verpfändet, eine als rauflustig bekannte Familie, die ihre Besitzungen mit der Burg zu Haag und dem Schloss Prunn somit erweitern konnten. Die Fraunberger ließen eine Sperrmauer im Tal unter der Burg Arnsberg errichten und fuhren damit Zölle ein.

Den Fraunberger (oder Fraunhofer), die bald unter Acht und (Kirchen-)Bann standen, nahm Ludwig der Bärtige gegen 1417 die Burg mit Gewalt wieder ab. Jedoch ließ er sie gegen Ende seiner Besetzung, um 1433, weitestgehend schleifen. Die Herren von Laaber ließen die Ruine bis 1450 wieder aufbauen. Sie nahmen in diesem Jahr auch wieder das Pfand der Burg. 1453 n Chr. saßen erneut die Herren von Heideck auf der Burg.

Doch gegen 1473/75. verkaufte Herzog Albrecht IV. die Burg an das Hochstift Eichstätt. Dieser ließ die Burg 1663 zu einem Jagd- und Sommerschloss erneuern. Die romanische Burganlage wurde gegen 1763/64 als Materialquelle für den Bau des Schlosses Hirschberg missbraucht. Der Bergfried und alles Brauchbare wurde abgetragen. Die Burg Arnsberg wurde schließlich zur Ruine, nachdem ihre Mauern und die Felsen, auf der sie errichtet worden war, nach und nach abstürzten – zwischen 1831 und 1931.

Bilder zu Schloss Arnsberg

Literatur

  • Burgen und Schlösser – Kreis Eichstätt vom Landkreis Eichstätt – Ausgabe 1981
  • Burgen und Schlösser in Bayern von Michael Weithmann – ISBN: 3-85326-175-2
  • Burgen des Deutschen Mittelalters von F. W. Krahe – ISBN: 3-86047-219-4
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Burg Pappenheim: Blick vom Altmühltal Panoramaweg auf die Burg Pappenheim.
Burg Pappenheim – Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
Burg Michelsberg: Ostansicht des ehem. Bergfrieds.
Burg Michelsberg – Kreis Eichstätt

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