Bereits in raetischer Zeit – ca. 400 v. Chr. – soll an der Stelle der Burg Hocheppan gesiedelt worden sein. Eine Befestigung aus dieser Zeit wird ebenfalls an dieser Stelle vermutet. Burg Hocheppan zählt zu den bedeutendsten Burganlagen in Südtirol. Die Höhenburg thront auf seinem Burgfelsen hoch über den Ausläufern des Ortes Missian. Attraktion ist die Burg-Kapelle und ihre wertvollen Fresken aus dem 13. Jahrhundert.

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Lage & Infos Burg Hocheppan

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Beschreibung

Die Burg Hocheppan ist eine ausgedehnte Anlage. Betreten kann man sie über die Holzbrücke im Norden der Anlage, die über einen Halsgraben führt. Dem Halsgraben vorgelagert ist ein nach Süden hin offenes Rondell, dass als Vorwerk gedient hat. Über die Brücke gelangt man in die Vorburg aus dem 15. Jhd, an deren Nordmauer zwei Geschütztürme errichten waren. Die Südseite der Vorburg bildete die Schildmauer der Hauptburg.

Die Hauptburg selbst besteht aus zwei Höfen. Markantestes Gebäude der Hauptburg ist der fünfeckige Bergfried. Eine ungewöhnliche Bauform im alpinen Raum. Ihm gegenüber auf der Ostseite der Hauptburg stehen Reste eines gotischen Wohnturms (heute Jausenstation). Die Reste des viergeschossigen Palas der Burg bilden einen Teil der Ringmauer an der Westseite.

Im Anschluss folgt der zweite Hof, in dem die Burgkapelle St. Katharina freisteht. In der Kapelle sind heute noch Fresken aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu besichtigen (kostenpflichtig). An der Südseite der Burg Hocheppan kann man auf Reste eines kleines, viereckiges Vorwerk hinunter blicken.

Historie

Bereits um 1100 werden die Grafen von Eppan erwähnt, eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Südtirols. Die Stammburg der Grafen wird zwischen 1120 und 1130 in der Nähe von St. Pauls errichtet. Ihr Bauherr war Graf Ullrich von Eppan. Um 1131 wird die Burgkapelle errichtet, in der heute noch Fresken aus dieser Zeit zu sehen sind. Um 1210 wird dann um die Kapelle die neue Burg Hocheppan der Grafen von Eppan errichtet. Dabei wurde der Platz und die Kapelle mit einer Ringmauer ingeschlossen.

1250 n. Chr. erben die Grafen von Taufers und von Enn die Burg. 1315 erhalten die Landesfürsten von Tirol die Burg. Seither wechselten die Lehensbesitzer. Im 13. und 14. Jahrhundert wird die Burg aus- und umgebaut.

Um 1500 wird die Burg zerstört und nur teilweise wieder befestigt. Im 16. Jahrhundert wird die nördlich gelegene Vorburg mit zwei Geschütztürmen, der Halsgraben, die Brücke darüber und das vorgesetzte offene Rondell, erbaut. Seit 1911 ist die Burg im Besitz der Grafen von Enzenberg. In den 70ern wurde eine Burgschänke auf der Burg eingerichtet.

Bilder zu Burg Hocheppan

Literatur

  • Südtiroler Burgenkarte – Südtiroler Burgeninstitut – ISBN: 88-85176-12-7
  • Südtiroler Burgen, Schlösser und Ansitze von Hanspaul Menara – ISBN: 88-7014-808-4
  • Burgen und Schlösser in Tirol und Südtirol von G. Sitar und A. Hoffmann – ISBN: 3-85326-179-5
  • Burgen des Deutschen Mittelalters von F. W. Krahe – ISBN: 3-86047-219-4
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Burg Boymont: Blick auf die Burg vom Eppaner Höhenweg im Westen.
Burg Boymont – Überetsch-Unterland

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